Yung

Eschersheim, Hügelstraße 124, Tel. 515651, Mo-So 11.30-15, 17.30-23.30 Uhr

Forever Yung

Das Chinarestaurant Yung ist wohl eines der traditionellsten seiner Art in Frankfurt. Drin dominieren die klassischen Farben Rot und Schwarz, die große Fensterfront wurde allerdings erst jüngst völlig neu gestaltet, sodass nunmehr viel Licht ins recht dunkle Innere des Lokals fällt. Sommers kann man sich im grünen Gärtchen die Spezialitäten der chinesischen Küche schmecken lassen. Interessant und attraktiv: das umfangreiche Mittagsbuffet und die Mittagskarte (Gerichte ab 6,80 €). Die Karte listet 402 Gerichte – von den traditionellen Dimsum-Spezialitäten(ab 3 €), der klassischen sauerscharfen Pekingsuppe (3 €) bis zu Vegetarischem wie der Fastenspeise (7,80 €) mit gebratenem Tofu, verschiedenen Gemüsesorten und Glasnudeln. Wir starten mit Loh-Mei-Gai, Klebereisröllchen mit einer würzigen Füllung aus Krabben-, Hühnchen- und Schweinefleisch gedämpft in der Lotusblätte (3,50 €). Für das Süßmäulehen am Tisch gibt es Reismehlbällchen gefüllt mit schwarzem Honigsesam, umhüllt mit KokosraspeIn (2,80 €) – eine erfreulich anders schmeckende Vorspeise. Zum Beispiel tritt uns beim gebratenen Hühnerbrustfielt mit Chili und Basilikum (9,80 €) schon beim zweiten Bissen der Schweiß auf die Stirn. Ente gut, alles gut? Wir kosten von der Ente „Kung-Pao“, die kommt appetitlich braun angebraten, gewürfelt mit Gemüse und Erdnüsse (10,80 €), weniger schweißtreibend, aber ebenso wohl geraten auf den Tisch. Man könnte, so man wollte,Jasmin- oder Olong-Tee (3,80 €), Säfte von Litschi, Mango oder Guaven (1,5O €) zu den Speisen trinken, wir kippen aber lieber ein Tsing-Dao-Bier (1,50 €), eisgekühlt!
Wolf Heidenreieh ~ China (Rang 3)

quelle: journal Frankfurt Führer – Frankfurt geht aus 2006